TAPENTADOL AL 50 mg Filmtabletten
PZN: 19793552
Grundpreis: 6,55 €/St
Inhalt: 100 St
Filmtabletten
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Rezeptpflichtige Medikamente dürfen ausschließlich gegen Vorlage eines gültigen ärztlichen Rezepts abgegeben werden. Wenn Ihnen ein entsprechendes Rezept vorliegt, können Sie dieses ganz einfach unter „Rezept einlösen“ einreichen und Ihre Bestellung abschließen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
| Abgabehinweis: | Rezeptpflichtig |
|---|---|
| Kosmetikum nach EG-Verordnung: | Nein |
| Lebensmittel: | Nein |
| Monopräparat: | Ja |
| Nahrungsergänzungsmittel: | Nein |
| Notfallkontrazeptiva: | Nein |
| Pflanzliches Arzneimittel: | Nein |
| Tierarzneimittel: | Nein |
| PZN: | 19793552 |
| Produktname: | TAPENTADOL AL 50MG FTA |
| Anbieter: | ALIUD Pharma GmbH |
| Packungsgröße: | 100 St |
| Darreichungsform: | Filmtabletten |
| Wirksubstanz: |
|
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Vorsicht: Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
- Vorsicht bei Allergie gegen Opioide vom Phenanthren-Typ (z.B. Morphin)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Calciumcarbonat!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Erbrechen, Bewusstseinsstörungen und Krämpfen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Typ | Name | Menge |
|---|---|---|
| Typ Wirkstoff | Name Tapentadol-1,2-phosphat | Menge 76,56 mg |
| Typ Wirkstoff | Name Tapentadol | Menge 50 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Cellulose, mikrokristalline | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Crospovidon | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Siliciumdioxid, hochdisperses | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Magnesium stearat (pflanzlich) | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Hypromellose 2910 (6 mPa·s) | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Isomalt | Menge 3,125 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Calciumcarbonat | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Triglyceride, mittelkettige | Menge + |
Der Wirkstoff wirkt schmerzlindernd, indem er im Gehirn die Schmerzwahrnehmung und die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt.
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Atemschwäche
- Asthma bronchiale
- Erhöhter Kohlendioxidgehalt im Blut (Hyperkapnie)
- Darmverschluss durch eine Darmlähmung
- Akute Alkohol- oder Arzneimittelvergiftung
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Arzneimittelmissbrauch
- Neigung zu Arzneimittelmissbrauch
- Drogenabhängigkeit
- Alkoholmissbrauch
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Hirnschäden
- Erhöhter Hirndruck
- Tumor im Gehirn
- Epilepsie
- Neigung zu Krampfanfällen
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse, im akuten Zustand
- Gallenwegserkrankungen
- Nervenbedingte Atemaussetzer während des Schlafens (zentrales Schlafapnoe-Syndrom)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Appetitlosigkeit
- Angstzustände
- Verwirrtheit
- Halluzinationen
- Schlafstörungen
- Ungewöhnliche Träume
- Zittern
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Verstopfung
- Durchfälle
- Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
- Mundtrockenheit
- Juckreiz
- Schwitzen
- Hautausschlag
- Muskelkrämpfe
- Allgemeine Schwäche
- Müdigkeit
- Gefühl der Körpertemperaturänderung
- Emotionale Niedergeschlagenheit mit Unglücklichsein
- Orientierungslosigkeit
- Antriebssteigerung
- Nervosität
- Unruhe
- Euphorie
- Arzneimittelabhängigkeit
- Aufmerksamkeitsstörung
- Gedächtnislücken
- Beinahe-Ohnmacht
- Sedierung
- Störung der Bewegungskoordination (Ataxie)
- Sprechstörungen
- Verminderte Berührungsempfindlichkeit
- Missempfindungen
- Unfreiwillige, blitzartige Muskelkontraktionen
- Sehstörungen
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Niedriger Blutdruck
- Atemdämpfung durch den Einfluss von Medikamenten (Atemdepression)
- Erniedrigte Sauerstoffkonzentration im Blut
- Anfälle von Atemnot
- Magen-Darm-Beschwerden
- Nesselausschlag
- Unbehagen
- Harnverhalt
- Verstärkter Harndrang
- Entzugssyndrom beim Medikamentenmissbrauch
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Störungen des Befindens
- Gefühl der Betrunkenheit
- Reizbarkeit
- Gefühl der Entspannung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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