Produkte filtern
Blutzuckermessgeräte & Zubehör
Blutzuckermessgeräte: Das Gerät ist der Anfang – das System die Entscheidung
Ein Blutzuckermessgerät kauft man einmal – die Teststreifen dazu viele hundert Mal. Deshalb beraten wir hier wie am HV-Tisch: erst das Streifensystem wählen, dann das Gerät. Im Sortiment die Teststreifen aller gängigen Systeme – Accu-Chek, Contour, OneTouch, FreeStyle, GlucoMen – und günstige Alternativen ab 0,40 € pro Streifen, geprüft von den Apothekerinnen und Apothekern Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 €.
Die Folgekosten-Rechnung: 0,40 oder 0,83 € pro Streifen?
Jedes Messgerät bindet Sie an seine Teststreifen – und dort entstehen die eigentlichen Kosten. Ein Rechenbeispiel für Selbstzahler: Bei zwei Messungen täglich liegen zwischen dem günstigsten System (GlucoTest Plus, 0,40 €/Streifen) und den teuersten (OneTouch Ultra Plus Flex/Reflect, 0,83 €) über 300 € im Jahr – für dieselbe Information. Günstige Systeme wie GlucoCheck XL (0,48 €), GlucoCheck Gold (0,49 €) oder GlucoSmart Salsa messen zuverlässig; der Einstieg gelingt mit dem Testamed GlucoCheck Advance Starterset für 15,95 €. Bei den Marken-Systemen: Accu-Chek Instant und Guide (je 0,52 €) sind die unkomplizierten Standards, die Accu-Chek Mobile Testkassette erspart das Streifen-Gefummel unterwegs, Contour Next punktet mit sehr hoher Messgenauigkeit und Nachdosier-Funktion, Aviva-Streifen versorgen die vielen treuen Bestandsgeräte weiter. Eine Verwechslungswarnung für OneTouch-Nutzer: Ultra Plus und Select Plus sind zwei getrennte Systeme – die Streifen passen nicht wechselseitig, prüfen Sie vor dem Bestellen den Gerätenamen. Wichtig für insulinpflichtige Diabetiker: Die Teststreifen übernimmt Ihre Kasse per Rezept – dann zählt der Streifenpreis nicht für Sie, und das Rezept lösen Sie bequem über unsere E-Rezept-Einlösung ein. Weiteres Zubehör: Diabetikerbedarf.
Richtig messen: Die drei häufigsten Fehlwert-Ursachen
Verblüffend hohe Einzelwerte haben oft banale Gründe: Erstens ungewaschene Hände – wer vorher Obst geschnitten oder Süßes angefasst hat, misst den Zucker auf der Haut mit; deshalb Hände mit warmem Wasser waschen und gut abtrocknen (Desinfektionsmittel-Reste verfälschen ebenfalls). Zweitens der erste Tropfen nach starkem Drücken: kräftiges Quetschen presst Gewebeflüssigkeit ins Blut – besser die Hand vorher ausstreichen und seitlich in die Fingerbeere stechen, das ist auch deutlich weniger schmerzhaft als die Kuppe. Drittens stumpfe oder mehrfach benutzte Lanzetten: Für jede Messung eine frische Lanzette – das hält den Einstich klein und beugt Entzündungen vor; Stechhilfen und Lanzetten-Nachschub finden Sie hier in der Kategorie. Und: Teststreifen mögen weder Hitze noch Feuchtigkeit – Dose immer sofort schließen, nicht im Auto lagern.
Und was ist mit Sensoren (CGM)?
Kontinuierliche Glukosemessung per Sensor am Arm ist für viele insulinpflichtige Diabetiker heute Standard – die Systeme sind verordnungsfähig und gehören in die Abstimmung mit Ihrer Diabetologie-Praxis. Das klassische Streifengerät bleibt trotzdem unverzichtbar: als Backup bei Sensorausfall, zur Kontrollmessung bei unplausiblen Werten und für alle, die ohne Insulin behandelt werden und gezielt einzelne Werte prüfen. Beides ergänzt sich – es konkurriert nicht.
Wie oft sollte ich messen, wenn ich kein Insulin spritze?
Das legt Ihre Ärztin individuell fest – häufig genügen gezielte Messungen zu besonderen Anlässen (neues Medikament, Infekt, Ernährungsumstellung) statt täglicher Routine. Wichtiger als viele Werte sind die richtigen: etwa nüchtern und 1–2 Stunden nach dem Essen, notiert fürs nächste Arztgespräch.
Mein Wert ist plötzlich sehr hoch – was tun?
Erst Hände waschen und nachmessen – oft war es der Apfel von vorhin. Bleibt der Wert stark erhöht und kommen Durst, häufiges Wasserlassen, Übelkeit, tiefe Atmung oder Azetongeruch dazu, kann eine Stoffwechselentgleisung dahinterstecken: dann sofort ärztliche Hilfe. Zur begleitenden Versorgung gehört übrigens auch die tägliche Fußkontrolle – mehr dazu unter Diabetiker-Fußpflege.
Selbstmessung unterstützt die ärztliche Behandlung, ersetzt sie nicht – passen Sie Insulin und Medikation nur nach ärztlicher Anleitung an. Bei Zeichen einer Entgleisung: sofort ärztliche Hilfe. Bei Fragen berät Ihre Ärztin, Ihr Arzt oder Ihre Apotheke.
E-Rezept wird eingelöst
Kamera nicht gefunden
Kamera konnte nicht gefunden werden. Sie können sie jetzt verbinden oder ein E-Rezept hochladen.
Weiter einkaufen Neues Rezept sendenE-Rezept-Erkennung fehlgeschlagen
Es konnte kein E-Rezept in Ihrem Bild erkannt werden.
Weiter einkaufen Neues Rezept sendenE-Rezept-Verarbeitung fehlgeschlagen
Das E-Rezept konnte nicht eingelöst werden.
Weiter einkaufen Neues Rezept sendenE-Rezepte hinzugefügt
Die E-Rezepte wurden zu Ihrem Warenkorb hinzugefügt.
Weiter einkaufen Neues Rezept senden Zum Warenkorb