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Arznei-Tee: Heilpflanzen in Apothekenqualität

Tee ist die älteste Darreichungsform der Medizin – und der Unterschied zwischen Apotheke und Supermarktregal ist hier größer, als viele denken: Arzneitees sind zugelassene Arzneimittel mit geprüftem Mindestgehalt an Wirkstoffen nach Arzneibuch-Standard. Ein Kamillentee aus der Apotheke muss seinen Gehalt an ätherischem Öl nachweisen – ein Lebensmittel-Tee nicht. Hier finden Sie das komplette Sortiment von Sidroga, H&S, Bombastus & Co., geprüft von den Apothekerinnen und Apothekern Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 €.

Für jede Beschwerde der passende Tee

Bei Verdauungsbeschwerden, Krämpfen und Blähungen: Magen- & Darmtee – ergänzend zu allem Weiteren aus der Kategorie Magen & Darm. In der Erkältungszeit: Erkältungs- & Hustentee mit Thymian, Lindenblüten oder Spitzwegerich – heiß getrunken das älteste Hausmittel mit Wirkstoff-Plus. Zur Durchspülung bei Harnwegsinfekten: Blasen- & Nierentee. Für den Abend: Beruhigungs- & Schlaftee mit Baldrian, Melisse und Lavendel – der sanfteste Einstieg in besseren Schlaf, mehr dazu unter Beruhigung, Schlaf & Nerven. Und für die klassischen Kur-Anwendungen: Herz- & Kreislauftee, Leber- & Gallentee sowie Rheumatee – alle drei begleitend zur ärztlichen Behandlung, nie als Ersatz.

Die Klassiker als Monotee

Kamillentee ist der Allrounder bei Magen-Darm-Beschwerden und Entzündungen im Mund- und Rachenraum – auch zum Gurgeln. Pfefferminztee entkrampft bei Magen- und Gallenbeschwerden (bei Sodbrennen allerdings zurückhaltend – Minze kann es verstärken). Brennnesseltee wird traditionell zur Durchspülung eingesetzt – wichtig: nicht bei Wassereinlagerungen infolge von Herz- oder Nierenerkrankungen. Wer es feinstofflich mag: Bachblütentee für alle, die ihre Routine gern sanft begleiten möchten.

Tee für besondere Lebensphasen

Schwangerschafts- & Stilltee begleitet von der Frühschwangerschaft bis in die Stillzeit – klassisch mit Frauenmantel, Himbeerblättern (letztere erst gegen Ende der Schwangerschaft) und milchbildenden Kräutern wie Bockshornklee. Beim Kinder- & Säuglingstee gilt die moderne Empfehlung: ungesüßt, nicht als Dauergetränk aus der Nuckelflasche (Kariesrisiko!) – und bei Fencheltee für Säuglinge und Kleinkinder raten die Behörden inzwischen zur Zurückhaltung; sprechen Sie uns an, wir empfehlen die altersgerechte Alternative.

Was unterscheidet Arzneitee vom Tee aus dem Supermarkt?

Arzneitee ist ein zugelassenes Arzneimittel: Die Heilpflanzen müssen Arzneibuch-Qualität haben – mit garantiertem Mindestgehalt an Wirkstoffen wie ätherischen Ölen, geprüft auf Verunreinigungen, mit Anwendungsgebiet und Dosierungsanleitung. Lebensmittel-Tee muss nur schmecken. Für den Genuss ist das egal – wer eine Wirkung möchte, greift zur Apothekenqualität.

Wie bereite ich Arzneitee richtig zu?

Die wichtigste Regel: abgedeckt ziehen lassen – sonst verdampfen die ätherischen Öle, die die Wirkung tragen, mit dem Dampf. Kochendes Wasser aufgießen, je nach Tee 5–10 Minuten abgedeckt ziehen, dann abseihen. Dosierung und Tassenzahl stehen auf der Packung – Arzneitee wird kurweise getrunken, nicht literweise nebenbei.

Welchen Tee darf ich in der Schwangerschaft trinken?

Unbedenklich in üblichen Mengen: Rooibos, Früchtetee, maßvoll Kamille und Fenchel. Zurückhaltung bei Himbeerblättertee (erst in den letzten Wochen, in Absprache mit der Hebamme), Süßholz/Lakritz und größeren Mengen Pfefferminze; Salbeitee kann in der Stillzeit die Milchbildung hemmen – was gezielt beim Abstillen genutzt wird. Im Zweifel gilt: Hebamme, Ärztin oder uns fragen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Halten Beschwerden trotz Anwendung an, gehören sie in ärztliche Abklärung.

E-Rezept wird eingelöst

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