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Produkt wurde hinzugefügt
Produktinformationen
Details
Abgabehinweis: Rezeptpflichtig
Kosmetikum nach EG-Verordnung: Nein
Lebensmittel: Nein
Monopräparat: Nein
Nahrungsergänzungsmittel: Nein
Notfallkontrazeptiva: Nein
Pflanzliches Arzneimittel: Nein
Tierarzneimittel: Nein
PZN: 03754567
Produktname: PRIORIX TETRA 0.5ML
Anbieter: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Packungsgröße: 1 St
Darreichungsform: Pulver u. Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslsg.
Wirksubstanz:

Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine Zeit lang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei Allergie gegen Hühnereiweiß!
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei Überempfindlichkeit gegen einen der arzneilich wirksamen oder sonstigen Bestandteile!
- Vorsicht bei Allergie gegen Mittel zur örtlichen Betäubung (Lokalanästhetika wie Benzocain, Oxybuprocain, Procain und Tetracain)!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Auffrischimpfung: Säuglinge von 9-12 Monaten: Eine 2. Impfung kann im zweiten Lebensjahr, innerhalb von 3 Monaten nach der 1. Impfung erfolgen. Der Zeitabstand zwischen den beiden Impfungen soll nicht weniger als 4 Wochen betragen. Ab dem 12. Lebensmonat: Entsprechend der offiziellen Impfempfehlungen.

Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Typ Name Menge
Typ Wirkstoff Name Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz Menge mindestens 1000 GKI-Dosis 50%
Typ Wirkstoff Name Mumps-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm RIT 4385 Menge mindestens 25000 GKI-Dosis 50%
Typ Wirkstoff Name Röteln-Lebend-Impfstoff (HDC); Stamm Wistar RA 27/3 Menge mindestens 1000 GKI-Dosis 50%
Typ Wirkstoff Name Varizellen-Lebend-Impfstoff (HDC); Stamm OKA Menge +
Typ Wirkstoff Name Varicella-zoster-Virus, Stamm OKA, lebend (HDC) Menge (Plaque-bildende Einheiten); mindestens 2000 Einheiten
Typ Hilfsstoff Name Aminosäuren Menge +
Typ Hilfsstoff Name Phenylalanin Menge 0,583 mg
Typ Hilfsstoff Name Prolin Menge 0,709 mg
Typ Hilfsstoff Name Lactose Menge +
Typ Hilfsstoff Name Mannitol Menge +
Typ Hilfsstoff Name Sorbitol Menge 14 mg
Typ Hilfsstoff Name Medium 199 Menge +
Typ Hilfsstoff Name 4-Aminobenzoesäure Menge 6,5 Nanogramm
Typ Hilfsstoff Name Polysorbat 80 Menge 0,0065 mg
Typ Hilfsstoff Name Neomycin Menge +
Typ Hilfsstoff Name Protein vom Huhn Menge +
Typ Hilfsstoff Name Wasser für Injektionszwecke Menge +
Anwendungsgebiete
- Masern, zur Vorbeugung
- Mumps, zur Vorbeugung
- Röteln, zur Vorbeugung
- Windpocken, zur Vorbeugung
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Das Arzneimittel ist eine Impfstoffkombination und wird zur Vorbeugung gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken gegeben. Er enthält inaktivierte Masern-, Mumps-, Röteln- und Varicella-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Varicella-Viren lösen Windpocken aus. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper).
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Immunstörung mit hoher Infektanfälligkeit (Hypogammaglobulinämie)
- AIDS (Immunschwäche durch eine HIV-Infektion)
- HIV-Infektion

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
- Neigung zu Fieberkrämpfen
- Abwehrschwäche, z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 9 Monaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Lassen Sie sich auch hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, da es dazu keine Erkenntnisse gibt.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
- Schmerzen am Applikationsort
- Hautrötung
- Fieber
- Reizbarkeit
- Hautausschlag
- Schwellung an der Einstichstelle der Injektion
- Infektionen der Atemwege
- Lymphknotenschwellung
- Appetitlosigkeit
- Schreien
- Rastlosigkeit (innere Unruhe)
- Schlaflosigkeit
- Schnupfen
- Vergrößerung der Ohrspeicheldrüse
- Durchfälle
- Erbrechen
- Teilnahmslosigkeit (Apathie)
- Unwohlsein
- Müdigkeit

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

E-Rezept wird eingelöst