VARIVAX Plv.u.LM z.Her.e.Inj.-Susp.Fertigspritze
PZN: 19740107
Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension
Bei diesem Artikel handelt es sich um ein Arzneimittel mit kritischer Versorgungslage, den Sie im Bedarfsfall nur persönlich in der Apotheke abholen können, wo eine Lieferfähigkeit besteht. Diese Artikel können leider im Moment nicht über den Versand bestellt oder zur Abholung online reserviert werden. Eine Lieferfähigkeit erkennen Sie an der grünen Markierung und an den Begriffen "sofort verfügbar" oder "verfügbar".
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen ausschließlich gegen Vorlage eines gültigen ärztlichen Rezepts abgegeben werden. Wenn Ihnen ein entsprechendes Rezept vorliegt, können Sie dieses ganz einfach unter „Rezept einlösen“ einreichen und Ihre Bestellung abschließen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
| Abgabehinweis: | Rezeptpflichtig |
|---|---|
| Kosmetikum nach EG-Verordnung: | Nein |
| Lebensmittel: | Nein |
| Monopräparat: | Ja |
| Nahrungsergänzungsmittel: | Nein |
| Notfallkontrazeptiva: | Nein |
| Pflanzliches Arzneimittel: | Nein |
| Tierarzneimittel: | Nein |
| PZN: | 19740107 |
| Produktname: | VARIVAX PUL+LSG MI INJ SUS |
| Anbieter: | ACA Müller/ADAG Pharma AG |
| Packungsgröße: | 10X0.5 ml |
| Darreichungsform: | Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension |
| Wirksubstanz: |
|
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine Zeit lang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei Allergie gegen Kuhmilch bzw. Rindereiweiß!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Die Anwendung bei Säuglingen von 9-11 Monaten wird im Abstand von mindestens 3 Monaten nach der 1. Impfung wiederholt. Die Anwendung bei Kindern ab 12 Monaten bis 12 Jahren sollte mit einem Mindestabstand von 1 Monat wiederholt werden, bei Kindern ab 12 Monaten bis 12 Jahren mit einer mit asymptomatischer HIV-Infektion sollte die Impfung mit einem Abstand von 12 Wochen nach der 1. Impfung wiederholt werden. Bei Jugendlichen ab 13 Jahren und Erwachsenen wird die zweite Impfung mit einem Abstand von 4-8 Wochen nach der 1. Impfung wiederholt. Grundsätzlich sollten die offiziellen Impfempfehlungen beachtet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Rötungen an der Injektionsstelle, Schmerzhaftigkeit, Entzündung, Reizbarkeit, Magen-Darm-Beschwerden mit Erbrechen und Durchfall und zu Husten kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Typ | Name | Menge |
|---|---|---|
| Typ Wirkstoff | Name Varizellen-Lebend-Impfstoff (HDC); Stamm OKA | Menge + |
| Typ Wirkstoff | Name Varicella-zoster-Virus, Stamm OKA, lebend (HDC) | Menge (Plaque-bildende Einheiten); mindestens 1350 Einheiten |
| Typ Hilfsstoff | Name Saccharose | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Gelatine, hydrolysiert zur parenteralen Anwendung | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Harnstoff | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Natriumchlorid | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Natriumhydrogen-L-glutamat | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Dinatriumhydrogenphosphat | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Kaliumdihydrogenphosphat | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Kaliumchlorid | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Neomycin | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Protein (MRC-5) | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Wasser für Injektionszwecke | Menge + |
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen Windpocken gegeben. Er enthält inaktivierte Varicella(Windpocken)-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Überempfindlichkeit gegen Neomycin
- Veränderungen des Blutbildes
- Störung der Zusammensetzung oder Funktion des Blutes (Bluterkrankung), z.B. Leukämie, Lymphome
- Abwehrschwäche, z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung
- Immunstörung mit hoher Infektanfälligkeit (Hypogammaglobulinämie)
- Tuberkulose
- Fieber
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 9 Monaten: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Schmerzen
- Schmerzen am Applikationsort
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Hautrötung an der Einstichstelle der Injektion
- Hautausschlag
- Fieber
- Schwellung an der Einstichstelle der Injektion
- Infektion der oberen Atemwege (URTI)
- Rachenentzündung
- Lymphknotenschwellung
- Reizbarkeit
- Kopfschmerzen
- Schläfrigkeit
- Husten
- Schnupfen
- Erbrechen
- Übelkeit
- Hautausschlag durch Viren
- Juckreiz
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
- Müdigkeit
- Unwohlsein
- Fleckig-knotiger Hautausschlag (makulopapulöser Hautausschlag)
- Bläschenbildender Hautausschlag
- Bindehautentzündung
- Laufende Nase
- Appetitlosigkeit
- Schleimhautentzündungen von Magen und Dünndarm
- Infektionsbedingte Entzündung des Ohres
- Mittelohrentzündung
- Infektiöse Halsentzündung (Pharyngitis)
- Windpocken
- Hautausschlag durch Viren
- Virusinfektion
- Durchfälle
- Kontaktdermatitis (Allergische Hautreaktionen, die erst bei wiederholter Anwendung auftreten)
- Juckreiz
- Nesselausschlag
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Hautblutungen aufgrund gestörter Blutgerinnung
- Bluterguss (Hämatom) an der Einstichstelle der Injektion
- Verhärtung an der Einstichstelle (Injektionsstelle)
- Hautausschlag an der Einstichstelle der Injektion
- Weinen
- Schlaflosigkeit
- Schlafstörungen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Produkt aus Warenkorb entfernen
Möchten Sie das Produkt '%productLabel%' aus Ihrem Warenkorb entfernen?
E-Rezept wird eingelöst
Um den Live Chat mit Ihrer Apotheke nutzen zu können, benötigen wir Ihre Zustimmung zur Verwendung von Cookies.