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Produkt wurde hinzugefügt
Produktinformationen
Details
Abgabehinweis: Rezeptpflichtig
Kosmetikum nach EG-Verordnung: Nein
Lebensmittel: Nein
Monopräparat: Ja
Nahrungsergänzungsmittel: Nein
Notfallkontrazeptiva: Nein
Pflanzliches Arzneimittel: Nein
Tierarzneimittel: Nein
PZN: 20400368
Produktname: SUSVIMO 100MG/ML ILO
Anbieter: Roche Pharma AG
Packungsgröße: 1 St
Darreichungsform: Injektionslösung
Wirksubstanz:

Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine Zeit lang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei Allergie gegen Mäuseproteine!
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Sorbitanfettsäureester und Polysorbate!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Typ Name Menge
Typ Wirkstoff Name Ranibizumab Menge 39,5 mg
Typ Wirkstoff Name Ranibizumab Menge (pro 0,02ml: empfohlenes Implantationsvolumen) 2 mg
Typ Hilfsstoff Name Histidin hydrochlorid Menge +
Typ Hilfsstoff Name Polysorbat 20 Menge (pro 0,02ml: empfohlenes Implantationsvolumen) 0,002 mg
Typ Hilfsstoff Name Saccharose Menge +
Typ Hilfsstoff Name Wasser für Injektionszwecke Menge +
Anwendungsgebiete
- Altersbedingte feuchte Makuladegeneration
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Ranibizumab. Ranibizumab gehört zu der Gruppe der Angiogenesehemmer, die die Ausbildung neuer Blutgefäße durch Blockade der entsprechenden Wachstumsfaktoren hemmen.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Augeninfektionen oder Infektionen in der Augenumgebung
- Augenentzündung

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Irisentzündung (Entzündung der Regenbogenhaut)
- Kleine Ausbuchtung in der Schicht, die den weißen Teil des Auges bedeckt (Bindehautbläschen)
- Flüssigkeitsaustriit mit Bildung einer bläschenartigen Ausbuchtung auf der Augenoberfläche
- Linsentrübung (Katarakt)
- "Fliegende Mücken" (optische Erscheinung)
- Blutung unter der Bindehaut am Auge
- Rötung der Bindehaut des Auges
- Augenschmerzen
- Kopfschmerzen
- Probleme mit dem Implantat
- Infektiöse Entzündung des Augeninneren (Endophthalmitis)
- Netzhautablösung
- Ablösung der Aderhaut im Auge
- Oberflächliche Abschürfung der Bindehaut des Auges
- Ausdünnung der Schicht, die den weißen Teil des Auges bedeckt (Bindehautausdünnung)
- Nahtöffnung und Spaltbildung in der Schicht, die den weißen Teil des Auges bedeckt
- Bindehauterkrankung
- Glaskörpereinblutung
- Verdünnung der Lederhaut des Auges (Sklera)
- Augendruckminderung (Hypotonia bulbi)
- Glaskörperablösung
- Bindehautentzündung
- Verklebung der Regenbogenhaut im Auge (Irisadhäsion)
- Glaskörperentzündung
- Iridozyklitis (Entzündung der Regenbogenhaut und des Ziliarkörpers)
- Lidrandentzündung
- Augenreizungen
- Bindehautödem
- Netzhautblutung
- Schwellung der Hornhaut am Auge
- Verschwommenes Sehen
- Hornhautabschürfung
- Erkrankung der Hornhaut des Auges
- Herabhängen eines oder beider Augenlider (Lidptosis)
- Verminderte Sehschärfe
- Juckende Augen
- Schmerz während eines Eingriffes
- Tränende Augen
- Fleckenartige Hautblutung (Ekchymose)
- Lidödem
- Augenbeschwerden
- Erniedrigter Augeninnendruck
- Lichtempfindlichkeit der Augen
- Ausfluss aus dem Auge
- Blutansammlung in der vorderen Augenkammer
- Fremdkörpergefühl im Auge
- Erbrechen
- Übelkeit
- Wanderung eines Implantats
- Netzhauteinriss
- Verstärkte Durchblutung der Lederhaut des Auges (Sklerenhyperämie)
- Beschwerden an der Anwendungsstelle
- Fremdkörper im Auge
- Freiliegende Nähte oder andere Probleme nach dem Implantationsverfahren
- Beschwerden nach dem chirurgischen Eingriff
- Trübung des Implantats
- Vermehrung von Bindegewebe mit narbigen Verhärtungen (Fibrose) am Ort des Implantats
- Verdickung einer Bindegewebsschicht im Auge (Tenon-Kapselverdickung)
- Schmerzhafte Schwellung nach Operationen

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

E-Rezept wird eingelöst