RAMIINDA APONTIS 10 mg/1,5 mg Tab.verä.Wfrs.
PZN: 20406112
Grundpreis: 1,06 €/St
Inhalt: 100 St
Tablette mit veränderter Wirkstofffreisetzung
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Rezeptpflichtige Medikamente dürfen ausschließlich gegen Vorlage eines gültigen ärztlichen Rezepts abgegeben werden. Wenn Ihnen ein entsprechendes Rezept vorliegt, können Sie dieses ganz einfach unter „Rezept einlösen“ einreichen und Ihre Bestellung abschließen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
| Abgabehinweis: | Rezeptpflichtig |
|---|---|
| Kosmetikum nach EG-Verordnung: | Nein |
| Lebensmittel: | Nein |
| Monopräparat: | Nein |
| Nahrungsergänzungsmittel: | Nein |
| Notfallkontrazeptiva: | Nein |
| Pflanzliches Arzneimittel: | Nein |
| Tierarzneimittel: | Nein |
| PZN: | 20406112 |
| Produktname: | RAMIINDA APONTIS 10/1.5MG |
| Anbieter: | APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG |
| Packungsgröße: | 100 St |
| Darreichungsform: | Tablette mit veränderter Wirkstofffreisetzung |
| Wirksubstanz: |
|
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht. Das Arzneimittel (ACE-Hemmer) kann dazu führen, dass verstärkte Überempfindlichkeitsreaktionen auf Insektenstiche und andere Allergene auftreten können!
- Vorsicht bei Allergie gegen Diuretika vom Sulfonamid-Typ!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Calciumcarbonat!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Die Tabletten sollen nicht zerkaut werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen unter anderem zu niedrigem Blutdruck, Schock, Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes, Pulserniedrigung, Übelkeit und zu einer veränderten Urinausscheidung. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Typ | Name | Menge |
|---|---|---|
| Typ Wirkstoff | Name Ramipril | Menge 10 mg |
| Typ Wirkstoff | Name Indapamid | Menge 1,5 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Lactose-1-Wasser | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Lactose | Menge 266,61 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Povidon K30 | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Hypromellose 2208 | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Siliciumdioxid, hochdisperses | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Magnesium stearat (pflanzlich) | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Croscarmellose natrium | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Poly(vinylalkohol) | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Natriumstearylfumarat | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Opadry TF 269F230011 orange | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Poly(vinylalkohol) | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Calciumcarbonat | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Macrogol 4000 | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Talkum | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Eisen(III)-oxid | Menge + |
Ramipril: Der Wirkstoff erweitert indirekt die Blutgefäße. Er verhindert im Körper die Freisetzung eines Stoffes, genannt Angiotensin, der ein Zusammenziehen der Blutgefäße und damit eine Blutdruckerhöhung bewirkt. Der blutgefäßerweiternde Effekt des Wirkstoffes wird zudem genutzt, um das Herz zu entlasten, das bei erweiterten Blutgefäßen gegen einen geringeren Widerstand ankämpfen muss. Der Wirkstoff wird auch als ACE-Hemmer bezeichnet. Der Name kommt daher, dass das Enzym, das letztendlich das Angiotensin freisetzt, "Angiotensin Converting Enzyme" heißt.
Indapamid: Der Wirkstoff fördert die Ausscheidung von Natrium- und Chlorid-Ionen aus dem Körper. Gleichzeitig schwemmt er verstärkt Wasser aus. Dadurch senkt er den Blutdruck, entlastet das Herz und beseitigt Ödeme (Wassereinlagerungen).
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem), in der Vorgeschichte
- Dialyse
- Verengung der Nierenarterie (einseitig oder beidseitig)
- Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
- Anomale Blutströmung (hämodynamische Instabilität)
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Hirnerkrankung durch Leberschädigung (hepatische Enzephalopathie)
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Erhöhter Kaliumgehalt im Blut
- Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl
- Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
- Erniedrigter Blutdruckwert durch Aufstehen (orthostatisch)
- Ohnmachtsanfall
- Reizhusten
- Entzündung der Bronchien
- Nasennebenhöhlenentzündung
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Entzündung des Magen-Darm-Traktes
- Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
- Bauchschmerz
- Durchfall durch Arzneimittel
- Übelkeit
- Erbrechen
- Hautausschlag
- Fleckig-knotiger Hautausschlag (makulopapulöser Hautausschlag)
- Überempfindlichkeit
- Muskelkrampf
- Muskelschmerz
- Schmerzen im Brustkorb
- Müdigkeit
- Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen (Eosinophilie)
- Appetitlosigkeit
- Natriummangel
- Emotionale Niedergeschlagenheit mit Unglücklichsein
- Angst
- Nervöse Unruhezustände
- Rastlosigkeit (innere Unruhe)
- Ein- und Durchschlafstörung
- Schläfrigkeit
- Drehgefühl
- Missempfindungen
- Fehlendes Geschmacksempfinden (Ageusie)
- Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
- Sehverschlechterung
- Verschwommenes Sehen
- Gefäßverengung am Herzen
- Anfallsartige Schmerzen in der Herzgegend durch Medikamente (arzneimittelinduzierte Angina pectoris)
- Herzinfarkt durch Medikamente
- Beschleunigter Puls (Tachykardie)
- Herzrhythmusstörung mit unregelmäßiger Schlagfolge
- Herzklopfen
- Wassereinlagerungen in den Beinen
- Flüchtige, spontane Hautrötung der Wangen mit Hitzegefühl (Flush)
- Verkrampfung der Bronchien
- Asthma bronchiale
- Nasenverstopfung
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Erhöhte Werte der Bauchspeicheldrüsenenzyme (Pankreasenzyme)
- Starke Schwellungen im Dünndarm (intestinales Angioödem)
- Schmerzen im Oberbauch
- Magenschleimhautentzündung
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Anstieg der Leberenzyme
- Vermehrter Gallenfarbstoff im Blut (direktes Bilirubin)
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
- Juckreiz (Pruritus)
- Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente
- Kleinfleckige Haut- und Schleimhauteinblutungen (Purpura)
- Gelenkschmerz
- Beeinträchtigte Nierenfunktion
- Akute Beeinträchtigung der Nierenleistung
- Vermehrte Urinausscheidung
- Verschlechterung einer bestehenden erhöhten Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie)
- Erhöhter Blutharnstoff
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
- Gestörtes Anschwellen des männlichen Gliedes (erektile Dysfunktion), vorübergehend
- Fehlendes sexuelles Verlangen (Libidoverlust)
- Fieber
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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