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Produktinformationen
Beschreibung

Linola Akut – bei Juckreiz, Rötung und Schuppung der Kopfhaut

Linola Akut mit Prednisolon und Salicylsäure ist ein rezeptfreies Arzneimittel zur äußerlichen Anwendung bei gering ausgeprägten entzündlichen Erkrankungen der Kopfhaut bei Erwachsenen. Typische Beschwerden wie Juckreiz, Rötung und Schuppung werden gezielt behandelt. Die kühlende Lösung wird mit einer praktischen Applikatorspitze punktgenau auf die betroffenen Stellen der Kopfhaut aufgetragen.

Vorteile auf einen Blick

  • Rezeptfreies Arzneimittel bei entzündlicher Kopfhaut
  • Bei Juckreiz, Rötung und Schuppung der Kopfhaut
  • Mit Prednisolon (schwach wirksames Corticosteroid) und Salicylsäure
  • Kühlende Lösung mit Applikatorspitze für gezieltes Auftragen
  • Für Erwachsene, zur Anwendung über maximal 3 Wochen

Anwendungsgebiet

Die Prednisolon- und Salicylsäure-haltige Lösung wird angewendet zur Behandlung von gering ausgeprägten entzündlichen Erkrankungen der Kopfhaut bei Erwachsenen, die auf eine symptomatische äußerliche Behandlung mit schwach wirksamen Corticosteroiden ansprechen. Die maximale Anwendungsdauer beträgt 3 Wochen.

Anwendung & Dosierung

Tragen Sie die Lösung 1-mal täglich, vorzugsweise am Abend, auf die Kopfhaut auf. Ziehen Sie die Verschlusskappe vom Applikator ab, halten Sie die Flasche über den Kopf (Applikator nach unten) und ziehen Sie die Spitze vorsichtig über die zu behandelnden Stellen – die Lösung dabei dünn auftragen. Achten Sie darauf, dass keine Lösung in die Augen gelangt, und setzen Sie die Kappe nach Gebrauch wieder auf. Sobald die entzündlichen Erscheinungen abgeklungen sind, genügt eine 2- bis 3-mal wöchentliche Anwendung. Aufgrund des Corticoid-Gehaltes maximal 3 Wochen anwenden. Nicht bei Kindern und Jugendlichen anwenden.

Gegenanzeigen – wann darf Linola Akut nicht angewendet werden?

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei bekannter Allergie gegen Prednisolon, Salicylsäure oder einen der sonstigen Bestandteile; auf Schleimhäuten, im Mund, im oder am Auge, im Genitalbereich sowie innerlich; bei Windpocken, spezifischen Hauterkrankungen (Tuberkulose, Lues) und entzündlichen Impfreaktionen; bei Pilzerkrankungen (Mykosen) und bakteriellen Hautinfektionen; bei perioraler Dermatitis (entzündliche Hauterscheinungen um den Mund mit Rötung und Knötchenbildung) und bei Rosazea (Gesichtsrötung mit ggf. entzündlichen oder eitrigen Pickeln).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden. Das Präparat ist insbesondere aufgrund seines Gehaltes an 2-Propanol nur zur äußerlichen Anwendung auf der Haut bestimmt. Wenn verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Bei länger andauernder Anwendung (über 2–3 Wochen), auf großen Flächen (z. B. der gesamten Kopfhaut) oder bei nicht bestimmungsgemäßer Anwendung sind mögliche systemische Wirkungen des Kortikoids zu beachten.

Schwangerschaft und Stillzeit

In der Schwangerschaft sollte die Lösung wegen des Gehaltes an Salicylsäure nicht angewendet werden, ausgenommen für eine kleinflächige Anwendung (Fläche kleiner als 5 cm²). In der Stillzeit ist zu beachten, dass Prednisolon in die Muttermilch übergeht; eine Schädigung des Säuglings ist bisher nicht bekannt, dennoch sollte die Notwendigkeit der Anwendung genau geprüft werden. Bei Langzeitbehandlung oder höheren Dosen sollte abgestillt werden. Fragen Sie in jedem Fall vorher Ihren Arzt oder Apotheker.

Produktdetails

  • Wirkstoffe: Prednisolon 2 mg/ml, Salicylsäure 4 mg/ml
  • Sonstige Bestandteile: gereinigtes Wasser, Isopropylalkohol, Arginin
  • Pharmakotherapeutische Gruppe: Corticosteroide, dermatologische Zubereitungen (schwach wirksam, Kombinationen)
  • PZN: 20509645
  • Zulassungsnummer: 6824422.00.00

Häufige Fragen

Wogegen hilft Linola Akut?
Zur Behandlung gering ausgeprägter entzündlicher Erkrankungen der Kopfhaut bei Erwachsenen mit Juckreiz, Rötung und Schuppung, die auf schwach wirksame Corticosteroide ansprechen.

Wie oft und wie lange wende ich die Lösung an?
1-mal täglich, vorzugsweise am Abend. Nach Abklingen der Beschwerden genügen 2–3 Anwendungen pro Woche. Aufgrund des Corticoid-Gehaltes maximal 3 Wochen anwenden.

Ist Linola Akut für Kinder geeignet?
Nein. Das Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen vorgesehen, sondern nur für Erwachsene.

Enthält Linola Akut Cortison?
Ja. Es enthält Prednisolon, ein schwach wirksames Corticosteroid, in Kombination mit Salicylsäure. Wegen des Cortison-Anteils ist die Anwendung auf maximal 3 Wochen und kleine Flächen begrenzt.

Darf ich es in der Schwangerschaft anwenden?
In der Schwangerschaft sollte die Lösung wegen der Salicylsäure nicht angewendet werden – ausgenommen eine kleinflächige Anwendung (unter 5 cm²). Sprechen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit vorher mit Arzt oder Apotheker.

Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?
Wenn sich die Beschwerden nicht bessern oder verschlimmern, bei Sehstörungen (verschwommenes Sehen), bei Hautreaktionen sowie wenn eine Anwendung über 3 Wochen hinaus nötig erscheint.

Linola Akut. Wirkstoffe: Prednisolon, Salicylsäure. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von gering ausgeprägten entzündlichen Erkrankungen der Kopfhaut bei Erwachsenen, die auf eine symptomatische äußerliche Behandlung mit schwach wirksamen Corticosteroiden ansprechen; maximale Anwendungsdauer 3 Wochen. Nur zur äußerlichen Anwendung. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Details
Abgabehinweis: Apothekenpflichtig
Kosmetikum nach EG-Verordnung: Nein
Lebensmittel: Nein
Monopräparat: Nein
Nahrungsergänzungsmittel: Nein
Notfallkontrazeptiva: Nein
Pflanzliches Arzneimittel: Nein
Tierarzneimittel: Nein
PZN: 20509645
Produktname: LINOLA AKUT 2+4MG/ML LOE
Anbieter: Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel
Packungsgröße: 50 ml
Darreichungsform: Lösung
Wirksubstanz:

Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol!
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel auf die Kopfhaut auf. Verwenden Sie dazu den Applikator. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Mund, Augen und dem Genitalbereich.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker. Die Behandlungsdauer sollte maximal 3 Wochen betragen.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Typ Name Menge
Typ Wirkstoff Name Prednisolon Menge 2 mg
Typ Wirkstoff Name Salicylsäure Menge 4 mg
Typ Hilfsstoff Name Arginin Menge +
Typ Hilfsstoff Name Isopropanol Menge +
Typ Hilfsstoff Name Propylenglycol Menge 50 mg
Typ Hilfsstoff Name Wasser, gereinigtes Menge +
Anwendungsgebiete
- Kopfhautentzündungen, die gering ausgeprägt sind
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Prednisolon: Der Wirkstoff ist ebenso wie das verwandte Cortison ein Hormon der Nebennierenrinde. Diese Hormone greifen in ganz unterschiedliche Stoffwechselvorgänge und biochemische Prozesse des Körpers ein. Bei Prednisolon wird für die Behandlung vor allem eine entzündungshemmende Wirkung und die Unterdrückung von Abwehrvorgängen des Körpers ausgenutzt.
Salicylsäure: Der Wirkstoff wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Außerdem kann er äußerlich angewendet die obere Hornschicht der Haut aufweichen. Schuppende Hautstellen oder übermäßige Verhornungen lassen sich so entfernen.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Windpocken
- Hauttuberkulose
- Lues (Syphilis)
- Nach einer Impfung auftretende Hautreaktion
- Pilzinfektionen der Haut
- Hautentzündungen, vor allem durch Bakterien bedingt
- Periorale Dermatitis (akneähnliche entzündliche Hauterkrankung im Mundbereich)
- Rosacea (entzündliche Hauterkrankung im Gesichtsbereich)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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